Konzept PDF Drucken E-Mail

Konzept FlaFla

Der Verein für Sozial- und Kulturarbeit e.V. betrieb das Jugendzentrum FlaFla / Spunk an der Mindener Straße 33 von 1989 bis 2006 als Haus der offenen Tür.

Das FlaFla ist aus dem Wunsch Jugendlicher entstanden, Räume für selbstbestimmte Aktivitäten zu haben. Auf ehrenamtlicher und selbstverwalteter Basis ist es gelungen, das Bestehen seit über 20 Jahren zu ermöglichen und diesen Freiraum zu erhalten. Viele Generationen von Jugendlichen nutzten und nutzen diesen Freiraum und füllten das selbstverwaltete Jugendzentrum kreativ mit einem bunten kulturellen Angebot.

Unter anderem wurden folgende Ideen erfolgreich umgesetzt:

- Konzerte
- Cafe und Kneipe
- Disco
- Workshops in Kunst, Gestaltung, Musik, Fotografie, Handwerk und Technik
- kulturelle und politisch bildende Filmabende und Lesungen
- interkultureller Austausch
- Treffpunkt und Forum für politische Gruppen
- Solidaritätskonzerte

Das Fla bietet gerade durch die Selbstverwaltung der Jugendlichen eine jugendnahe Kulturstätte, in der Persönlichkeitsentwicklung, Eigenständigkeit, Verantwortung und Selbstverwirklichung gefördert werden. Jugendliche sammeln Erfahrungen in Richtung Teamarbeit. Alle Entscheidungen werden von den jungen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in der öffentlichen Hausversammlung gefällt.

Das gemeinsame Ziel, das Jugendzentrum zu erhalten, macht es immer wieder nötig, sich einig zu werden und "an einem Strang zu ziehen". Dabei bemühen wir uns, auf Mehrheitsentscheidungen zu verzichten, und einen für Alle tragbaren Kompromiss zu finden. Es soll niemand gezwungen sein, Entscheidungen mitzutragen, die er oder sie nicht vertreten kann.

Viele junge Menschen haben ihre gesamte Jugend im FlaFla verbracht und sind in ihrem Jugendzentrum erwachsen geworden. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, auch zukünftigen Generationen diese Möglichkeit zu bieten.
Die jugendlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind zwischen sechzehn und fünfundzwanzig Jahre alt. Sie können im Alltag auf das Mitwirken älterer Ehrenamtlicher und der pädagogischen Fachkraft zurück greifen.

 

 
< Zurück   Weiter >